Herzlich willkommen im Tierheim Baden-Baden

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Unser Tierheim bleibt leider in der Woche vom 20.10. bis 24.10.2014 geschlossen

Wegen der Sanierungsarbeiten können wir in dieser Woche leider keine Besucher hier im Tierheim empfangen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Ihren Besuchen zu unseren Öffnungszeiten am Wochenende, momentan wegen der Baumaßnahmen mit einer erschwerten Parksituation rechnen müssen.

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Stellenangebote:

·       Tierpfleger/-in in Vollzeit gesucht

·       Auszubildende/Auszubildender für 2014 gesucht

Interessiert? Dann sollten Sie sich bewerben!

Voraussetzungen:

Tierliebe

Teamfähigkeit

Körperlich belastbar

Führerschein mit Fahrpraxis

Wohnort Raum Baden-Baden

Ihre Bewerbung richten Sie bitte per Mail an das Tierheim Baden-Baden. Ausbildungsleiterin ist Frau Viola Peter.

mail@tierheimbadenbaden.de

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Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten

Sie erreichen uns zu folgenden Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 12 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr
Montag und Donnerstag ist unser Tierheim geschlossen!!!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch während unserer Öffnungszeiten.

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AUFNAHMESTOPP !!!

Wegen dringend erforderlicher, umfangreicher Sanierungsmaßnahmen ist die Kapazität unseres Tierheims in den nächsten Monaten sehr eingeschränkt. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir momentan nur in absoluten Notsituationen Tiere aufnehmen können. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen werden wir selbstverständlich in gewohntem Umfang wieder zur Verfügung stehen.

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Jugendgruppe "Jugend für 4 Pfoten"

Nach den Sommerferien findet wegen der Bauarbeiten am Tierheim bis auf weiteres keine Jugendgruppe statt.


Jessica Reichynek, Jugendgruppenleiter
in

Pressemitteilung
Pilotprojekt „Saufang“ Baden-Baden


Zum Thema Saufang in Baden-Baden äußert sich der Tierschutz Baden-Baden e. V. mit folgender Stellungnahme:

Nach weiteren Recherchen hinsichtlich des Themas „Saufänge in Baden-Baden“ kommt der Tierschutz Baden-Baden e.V. mit heutiger Erklärung zu dem Schluss, dass die von der Landesbehörde und auch dem Forstamt Baden-Baden insbesondere Herrn Forstamtsleiter Hauck vorgegebenen Tatsachen, die den Versuch darstellen, die Stellung zweier Saufänge in Baden-Baden zu rechtfertigen mit der Wirklichkeit nicht überein zu bringen sind.

Zur Zusammenfassung:
Seitens des Forstamts wurde unter Berufung auf die Landesbehörde, welche die Saufänge genehmigt hat, argumentiert, dass Saufänge in Rheinland-Pfalz, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich betrieben werden. Von Herrn Forstamtsleiter Thomas Hauck wurde hierbei die Äußerung getätigt, er habe sich selbst von den betriebenen Saufängen in Mecklenburg Vorpommern überzeugt.
Eine Nachfrage des deutschen Tierschutzbundes bei der Landesregierung Mecklenburg Vorpommern ergab indes, dass die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern keine Genehmigung für Saufänge erteilt hat.
Zwar wurden um das Jahr 1993 zwei Saufänge in Mecklenburg-Vorpommern errichtet, dies aufgrund der damals herrschenden Schweinepest, die man durch die Errichtung von Saufängen versuchte einzudämmen. Nachdem sich diese Maßnahme jedoch aus seuchenmedizinischer Sicht für nutzlos heraus gestellt hat, ist man von einer Bejagung des Schwarzwildes aus solchen Abwehrmaßnahmen abgerückt und hat die Genehmigung für die Saufänge auslaufen lassen. Aktuell kommt auch in Bezug auf die drohende afrikanische Schweinepest das Friedrich Löffler Institut nicht zu einer solchen Empfehlung zur Bestandsreduktion.
Ergo hat sich offensichtlich der Forstamtsleiter Hauck von dem Betrieb illegaler Saufänge überzeugt und die dort gewonnenen Eindrücke in das Genehmigungsverfahren des Landes Baden-Württemberg einfließen lassen. Ein aus demokratischer Willensbildungssicht durchaus eindrucksvoller Vorgang, der das gesamte Genehmigungsverfahren aus Sicht des Tierschutzvereins Baden-Baden e. V. in Frage stellt.

Zu den in Bayern angeblich betriebenen Saufängen ist folgendes zu sagen:
Das Landwirtschaftsministerium in Bayern hat die Genehmigung von Saufängen dementiert. Es konnte im Übrigen in Erfahrung gebracht werden, dass die im fränkischen Bereich ehemals betriebenen Saufänge zwischenzeitlich still gelegt und unter Auflage abgebaut werden mussten sowie auslaufende Genehmigungen nicht verlängert worden sind. Dies maßgeblich aus dem Grund heraus, dass zum einen eine wirksame Dezimierung des Schwarzwildbestandes durch die Bejagung in Saufängen nicht festgestellt wurde und die Bejagung in waidgerechter und tierschutzrelevanter Sicht mehr als grenzwertig sei.
Der einzige Saufang, der in Bayern noch zum Betrieb bereit steht, ist einer im Nationalpark Bayrischer Wald. Selbst der für den Saufang verantwortliche Berufsjäger kommt zu dem Ergebnis, dass sich derartige Dramen bei der Bejagung in dem Saufang abspielen, dass dies aus jagdethischer und tierschutzrechtlicher Sicht nicht vertretbar sei. Dies wurde von dem zuständigen Berufsjäger bereits anlässlich mehrerer Vorträge berichtet.
Die in Rheinland-Pfalz ehemals in Betrieb gewesenen Saufänge zielten aufgrund der dortigen Ausmaße nur auf die Frischlingsjagd ab. Dort war das Phänomen zu beobachten, dass die durch den Frischlingsfang erzielbare Fangquote im Vergleichszeitraum von fünf Jahren kontinuierlich abnahm wohingegen die Fangquote im Beobachtungszeitraum durch rein konventionelle Bejagungsstrategien um 20% zunahm. Dies hatte dann zum Ergebnis, dass die Saufänge in Rheinland-Pfalz außer Betrieb gesetzt wurden.

Mit großem Befremden muss daher konstatiert werden, dass trotz eindeutiger Informationen aus Fachkreisen, dass

  • die Saufangjagd weder waidgerecht ist noch

  • tierschutzrechtlichen Anforderungen genüge geleistet wird,

aufgrund einer Inaugenscheinnahme durch Herrn Forstamtsleiter Hauck von ungenehmigten Saufängen eine entsprechende landesrechtliche Genehmigung erteilt wird und an der Reduktion des Schwarzwildes durch Saufänge festgehalten wird.
Es liegen bereits umfangreiche Erkenntnisse über die Bejagung von Schwarzwild durch Saufänge vor, im Übrigen schon seit Beginn des Gesetzgebungsverfahrens des Bundesjagdgesetzes Anfang der 50-er Jahre, die eben den Saufang bereits als äußerst kritische Jagdmethode angesehen haben und zum Ergebnis kamen, dass nur in besonderen Ausnahmefällen eine Bejagung in Saufängen stattfinden soll.
Eine derartige Ausnahmesituation ist in Baden-Baden nach Auffassung des Tierschutz Baden-Baden e. V. nicht einmal ansatzweise gegeben. Die Errichtung der Saufänge unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Erkenntnisse ist nur eine scheinheilige Schutzbehauptung, die mit einem rationalen Denken nicht erklärt werden kann.
Weiterhin liegen dem Tierschutz Baden-Baden e.V. Erkenntnisse vor, die das gesamte Genehmigungs- insbesondere Zwischenprüfungsverfahren des Pilotprojektes Saufang in Frage stellen.
Ausweislich des vorliegenden Bescheides des Ministeriums Raum- und Verbraucherschutz Landesbetriebs Forst Baden-Württemberg vom 02. Juli 2013 wurde dem Forstamt Baden-Baden vertreten durch Forstamtsleiter Thomas Hauck zur Auflage gemacht bis zum 31. März 2013 einen Bericht über den Verlauf des Projektes vorzulegen.
Dieser Bericht liegt als Zwischenbericht zur Pilotstudie Saufang dem Tierschutz Baden-Baden e.V. vor und stammt vom 03. April 2014.
In diesem Zwischenbericht wird seitens des Forstamtes, von Herrn Fortamtsleiter Hauck ausgeführt, dass die beiden Saufänge von Tierärztin Frau Dr. Winter am 11. Dezember 2013 geprüft und abgenommen worden sein.
Auf Nachfrage des Tierschutz Baden-Baden e.V. an die Stadt Baden-Baden, Veterinäramt, teilte das Ordnungsamt der Stadt Baden-Baden durch Amtsleiterin Frau Henke mit, dass eine tierschutzrechtliche Abnahme durch das Veterinäramt, vertreten durch Frau Dr. Winter als Amtsleiterin bislang nicht stattgefunden hat.
In diesem Punkt ist also festzuhalten, dass durch das Forstamt in diesem Punkt sowohl die Öffentlichkeit als auch das Ministerium, dem dieser Bericht ebenfalls laut Genehmigung zugeleitet werden sollte arglistig getäuscht worden ist.
Ein weiterer zu beanstandender Punkt ist, dass nach Informationen unseres Vereins zwei Saufänge von Kameras überwacht werden. Diese Kameraüberwachungen sollen Vandalismusschäden an den Saufängen vorbeugen.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwieweit sich die Stadt Baden-Baden, insbesondere auch das Forstamt darüber Gedanken gemacht hat, dass es sich um einen öffentlich, nach Landeswaldgesetz für jedermann zugänglichen Bereich handelt, der nun auf einmal mit einer Kamera überwacht wird. Der Tierschutzverein beanstandet insoweit eine öffentlich/rechtliche Überwachung des Waldes durch Kameras, sei es auch im Bereich der errichteten Saufänge. An die hohen Anforderungen öffentlich/rechtlicher Überwachungen sei hieran erinnert. Ein entsprechendes Genehmigungsverfahren hierfür ist dem Tierschutz nicht bekannt.
Gleichwohl verhält es sich so, dass sowohl der Tierschutz als auch die evaluierten Personen des Genehmigungsverfahrens, Herr Professor Dr. Jäger, Herr Thorsten Schmid, als auch die Landestierschutzbeauftragte Frau Dr. Cornelia Jäger von einer Videoaufzeichnung der Vorgänge im Saufang bei dessen Betrieb ausgehen. Da eine tierschutzrechtliche Beurteilung nur mittels Aufzeichnung des Verhaltes der Tiere während des Abschlusses der Tiere im Saufang möglich ist.
Die Forderung unseres Vereines ist es, dass zunächst seitens der Stadt Baden-Baden die verbindliche Erklärung abgegeben wird, dass eine öffentliche Überwachung des Waldes nicht stattfindet und beim Abschlussbetrieb im Saufang eine vollumfängliche Videodokumentation erfolgt, die dann den Genehmigungsbeteiligten Gremien des Landes Baden-Württemberg zugeht, insbesondere dem Landestierschutzbeirat vollumfänglich zugängig gemacht werden.
In diesen Zusammenhang passt auch, dass die Wildforschungsstellung Aulendorf des Landes Baden-Württemberg dementiert hat entsprechende städtische Forstbeamte zum Zwecke der sachkundigen Tötung des Schwarzwildes in Saufängen ausgebildet zu haben. Auch hier wurde offensichtlich die Unwahrheit seitens der Baden-Badener Behörden gesagt.

Wir als Tierschutz Baden-Baden e.V. fordern daher eine sofortige Einstellung des Pilotprojektes Saufang in Baden-Baden, da die Errichtung und das Betreiben von Saufängen aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen überflüssig und aus tierschutzrelevanter Sicht keinesfalls vertretbar sind.

Viola Peter                                     Andreas Kniep
1. Vorsitzende                                2. Vorsitzender
Tierschutz Baden-Baden e.V.        Tierschutz Baden-Baden e.V.

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Liebe Retterin, lieber Retter
Sie sind doch eine Retterin oder ein Retter? Ich würde es mir sehr wünschen und lade Sie herzlich ein, Tieren in und um Baden- Baden eine zweite Chance zu geben, wenn sie eine benötigen. Wir zeigen Ihnen gerne, wie einfach es ist, ein Retter zu werden und blicken auf ein turbulentes Jahr 2013, in dem unser Verein eine Menge zu tun bekam. In den vergangenen Jahren stand die  Sanierung des Tierheims Baden-Baden neben der täglichen Rettungsarbeit im Vordergrund aller Bemühungen. Dank vieler Spenden und einer standfesten Stadtverwaltung, dank der Landesmittel und großzügiger Planer und Lieferanten konnten wir ein großes Stück des Weges zurücklegen. Noch ist am Märzenbachweg nicht alles Gold, was glänzt, aber Sie kennen mich als hartnäckige Frau, die erst zufrieden ist, wenn alle zufrieden sind – vor allem unsere schutzbefohlenen Tiere. Es wird also weitergehen mit der Sanierung, und ich bitte Sie weiterhin um Ihre Unterstützung. Dem Vorstand ist es aber auch wichtig, unsere tägliche Arbeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wenn Sie selbst eine Retterin oder ein  Retter werden möchten, sprechen Sie uns einfach an. Wir würden uns freuen, wenn wir noch viel mehr Tieren ein Happy End ihrer Leidensgeschichte bereiten könnten und freuen uns auf ein Kennenlernen mit Menschen, die das gleiche Ziel haben.
Ihre Viola Peter
Erste Vorsitzende Tierschutz Baden-Baden e.V.

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Tiernotruf 07221 992424
Die Nummer für das Happy End!
Ein neuer Service des Tierheims Baden-Baden hat Erfolg
Samstagnachmittag. Wer glaubt, dass es sich Michael Deuchler jetzt nach einem Kontrollgang durchs Tierheim auf dem Sofa bequem machen kann, irrt. Einmal mehr klingelt das Telefon, und es beginnt eine der oft dramatischen Tierrettungen in und um Baden-Baden. Wer die Nummer 07221 992424 wählt, wird in den meisten Fällen den hauptamtlichen Tierpfleger mit Retterqualitäten am anderen Ende haben. Der springt dann unabhängig von der  Tages- oder Nachtzeit in das Auto und eilt zum Fundort. 2013 war dies fast täglich. Damit ist der neue Notruf, trotz aller Mühen für die Menschen, die er aus dem Feierabend oder der Nachtruhe holt, ein voller Erfolg für die Tiere. Endlich finden Menschen, die ein verletztes oder orientierungsloses Tier gesichtet haben und nicht selbst eingreifen können oder möchten, eine zentrale Rufnummer, die rasch für Hilfe sorgt. „Über 90 Prozent aller Fundtiere in Baden-Baden werden inzwischen über den Notruf gemeldet. Polizei, Feuerwehr oder andere Offizielle wissen den Notruf des Tierheims  zu schätzen, über den sie immer einen  qualifizierten Ansprechpartner erreichen“, so Michael Deuchler. Um diese permanente Erreichbarkeit zu gewährleisten, bringen sich Mitarbeiter und Vorstand in den „Bereitschaftsdienst“ ein. Tagsüber im Tierheim, nachts per Rufumleitung und am Wochenende von zu Hause. Für Anfragen, denen kein dringender Notruf zu Grunde liegt, bleibt die „alt gediente“ Tierheim-Nummer 07221 7687 bestehen.

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Das Schicksal unserer Haustiere liegt in Ihrer Hand!
Tierheime werden überflutet mit Tieren die zur Last fallen, nicht mehr gebraucht werden oder weil sich der Kauf eines Tieres als Fehlentscheidung herausgestellt hat. Viele Tiere werden abgegeben, weil sich die Vorbesitzer nicht ausreichend über die Bedürfnisse der Tiere informiert haben oder schlecht beraten wurden. Kaninchen und Meerschweinchen sollten trotz mancher Empfehlung nicht miteinander vergesellschaftet werden, auch sind diese nicht glücklich, wenn sie einzeln und nur in Käfigen gehalten werden.
Katzen haben ihren eigenen Kopf und Hunde machen auch manchmal nicht das, was sie sollen. Ist ein Wellensittich glücklich, wenn er alleine lebt und nicht wenigstens ein paar Stunden am Tag seine Flügel ausstrecken und fliegen darf? Wären Sie es, wenn Sie isoliert in einem Käfig in der Größe eines Badezimnmers leben müssten und von einer anderen Spezies einmal am Tag bespaßt, mit Futter und Wasser versorgt würden? Tiere sind auf uns angewiesen und müssen versorgt werden. Dennoch brauchen sie Artgenossen! Ein Hund sollte beim Gassi gehen mit anderen Hunden spielen dürfen, Vögel fühlen sich im Schwarm am wohlsten und Kaninchen sind Sippentiere. Natürlich gibt es Ausnahmen wie Hamster, Reptilien und manch ein Einzelgänger-Kater, wie sie auch bei uns im Tierheim zu finden sind. Informieren sie sich mit Fachliteratur und Gesprächen mit Fachleuten.
Nicht jeder der sich um Tiere kümmert, weiß was richtig ist. Leider werden z.B. in Zoohandlungen Tiere oft nur als "Ware" angesehen und an x-Beliebige Menschen verkauft. Solche Tiere fallen irgendwann zur Last und landen im Tierheim. Wollen Sie sich ein tierisches Familienmitglied zulegen, dann besuchen Sie doch einfach mal die umliegenden Tierheime. Dort sitzen Hunde, Katzen, Kleintiere und Reptilien, die sehnsüchtig auf ihre zweite Chance warten.

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Die Liebe zu Tieren zum Beruf machen
Nadja Antkowiak verstärkt das Tierheim Baden-Baden als Auszubildende
Die ausgebildete Arzthelferin Nadja Antkowiak hat ihre Ausbildung zur Tierpflegerin im Tierheim Baden-Baden aufgenommen. Wir begrüßen unsere neue Kollegin herzlich im Team und freuen uns, mit ihr in der Zukunft zusammenzuarbeiten. Wer wie Nadja Antkowiak bereits eine Ausbildung im medizinischen Bereich gemacht hat, kann sich besonders gut in die kleinen und großen Nöte unserer Tiere einfühlen, wenngleich es einen großen Unterschied zur Arztpraxis gibt: Unsere Pflegegäste können nicht sagen, wo es sie zwickt. Die Liebe zu Tieren hat Nadja Antkowiak schon immer dazu angetrieben: Ehrenamtlich arbeitete sie bereits im Buchtunger Hof sowie im Tierschutzverein Achern. Ihre erfolgreiche Bewerbung an das Tierheim Baden-Baden macht sie jetzt zur Kollegin am Märzenbachweg.
Herzlich willkommen!

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Tierheimsanierung
Die zweite Stufe beginnt
Isolierung, Abwasser und das hintere Hundehaus
Es ist ein unerwarteter Glücksfall: Dank des Engagements der Stadt Baden-Baden könnten für die weitere Sanierung des 1957 gebauten Tierheims in diesem Jahr noch einmal Landesmittel in Anspruch genommen werden. Dies wäre auch bitter nötig, weil die energetische Isolierung des Fachwerkhauses, die Renovierung des hinteren Hundehauses sowie vor allem eine Baumaßnahme für die Ableitung des Abwassers dringend gestartet werden müssten.In Reichweite sind nach den erhaltenen Sanierungsmitteln für die erste Baustufe im vergangenen Jahr noch einmal rund 90.000 Euro, die eine Komplettsanierung des Tierheims möglich machen würden. Wie für die erste Baustufe werden auch diese in Aussicht gestellten Mittel gedrittelt: Ein Drittel zahlt das Land  Baden-Württemberg, wenn Stadt und Tierschutzverein zwei weitere Drittel aufbringen. Auch die Stadt Baden-Baden hat ihre Bereitschaft signalisiert – nun ist der Tierschutzverein am Zuge. „30.000 Euro sind für uns eine Menge Geld“, sagt Vorsitzende Viola Peter, die nun auf Spenden hofft, damit die Generalsanierung des Tierheims durch den Verein geschultert werden kann. Die Vorsitzende erlebt, was viele Bauherren in Sanierungsprozessen erleben: Kaum ist ein Teil des Gebäudes in Arbeit, werden an anderer Stelle Altschäden sichtbar, deren Beseitigung im Sinne einer gründlichen Sanierung keinen Aufschub duldet. Viola Peter: „Wir sind kurz davor, das Tierheim endgültig für das 21. Jahrhundert fit zu bekommen, nun bedarf es einer letzten großen Kraftanstrengung.“

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Wo geschützt wird, fallen viele Späne
Wenn ein schutzbedürftiges Tier im Heim am Märzenbachweg einzieht, beginnt ein manchmal jahrelanges Wohnverhältnis. Und wo gewohnt wird, entstehen Kosten. Die hier aufgeführten Zahlen sollen dies verdeutlichen.

 Oder hätten sie gedacht, dass ……  
… wir bis September den Inhalt von 60 Ballen Heu für Kleintiere ausgelegt haben?
… die Nager, Echsen und andere Bewohner allein 360 Liter frische Sägespäne pro Woche brauchen?
… unsere Katzen im Tierheim etwa 144 Kilogramm und damit 360 Dosen Futter pro Monat „verputzen“?
… bis September schon 16 Hunde bei uns abgegeben wurden?
… bis September 50 weitere Fundhunde bei uns ankamen?
… wir 46 Hunde ihren Besitzern wieder zurückgeben konnten?
… wir 18 Hunde als Pensionsgäste begrüßt haben?
… bis September 37 Katzen bei uns abgegeben wurden?
… wir bis September 76 Fundkatzen aufgenommen haben?
… wir 17 Katzen an ihre Besitzer zurückgeben konnten?
… wir 25 Pensionskatzen betreut haben?
… wir 10 Fundvögel aufgenommen haben, zu denen sich kein Besitzer meldete?
… 11 Kleintiere abgegeben wurden und wir 5 Exoten (Reptilien) aufgenommen haben,  von denen nur 2 an ihre Besitzer zurückgegeben werden konnten?
… wir 55 aufgefundene und teils schwer verletzte Wildtiere aufgenommen, gepflegt und teils wieder ausgewildert haben? 

So können Sie retten
Beispiele für direkte Hilfe im Tierschutzverein Baden-Baden
Gezielte Spenden:
                            Kastration            Impfung                         Gesamt
Katze, weiblich    112 Euro              70 Euro                         182 Euro
Katze, männlich    65 Euro              70 Euro                         135 Euro
Hündin                290 Euro              96 Euro                         386 Euro
Rüde                   170 Euro              96 Euro                         266 Euro
Kleintiere              60 Euro

Paten gesucht
Diese limitierten Spendenpakete können Sie ab sofort zeichnen. Bitte wählen Sie aus:

Alleinige Patenschaft für die neue Kleintier-Kartause                            5.000 Euro

Alleinige Patenschaft für einen neuen Hundezwinger                           3.000 Euro

„Doggy-Back“: Sichern Sie einem Pflegehund für ein Jahr Futter,
Medizin und Spielzeug                                                                              750 Euro

„Cat-Suite“: Sichern Sie einer Pflegekatze für ein Jahr das Futter,
Medizin und Spielzeug                                                                               500 Euro

Bitte teilen Sie uns Ihr „Wunschprodukt“ mit. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spenden-bescheinigung, um Ihre Spende steuerlich absetzen zu können

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Gerettet
Liebe Tierschützer,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
"Gerettet!"
Das Wort drückt aus, was der Tierschutzverein tut. Er rettet Tiere, vermittelt sie und schafft die Rahmenbedingungen für ein würdiges Tierleben. Das Wort „gerettet“ löst bei uns ein gutes Gefühl aus. Es sagt uns, dass etwas Gutes geschieht und ein Happy End möglich ist. Hinter einer solchen Rettung aber stehen oft weniger erfreuliche Geschichten. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Tierschutzvereins erleben mitunter Dinge, die niemand von uns für möglich hielte: falsch verstandene Tierliebe, Überforderung und auch gezielte Gewalt gegen Tiere. Ich bin den Mitgliedern des Baden-Badener Tierschutzvereins sehr dankbar, dass Sie sich für die Stadt Baden-Baden mit viel bürgerschaftlichem Engagement einbringen und Tieren eine neue Chance  auf ein würdiges Leben eröffnen. Die Mitglieder des Tierschutzvereins um Viola Peter verdienen große Anerkennung und Dank für Ihre wertvolle Arbeit. Gleichzeitig bedürfen sie jeder finanziellen Unterstützung. Sie sind für ihre Arbeit auch auf die Spenden von Bürgerinnen und Bürgern angewiesen.Wenn uns allen das Happy End eines  Tierlebens etwas wert ist, spricht das für gelebte Verantwortung gegenüber unserer Schöpfung. Helfen Sie also alle ein wenig mit und informieren Sie sich über die Möglichkeiten in dieser Broschüre.
Ihr
Wolfgang Gerstner
Oberbürgermeister

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Wissenswertes
Das große Missverständnis
Das Tierheim ist nicht städtisch!

Der Tierschutzverein rettet und übernimmt alle notleidenden Tiere, die im Stadtkreis gefunden werden. Dafür erhält der Verein rund 12.000 Euro pro Jahr von der Stadt Baden-Baden. Die Gesamtkosten des Vereins für das Tierheim und die Vereinsarbeit belaufen sich aber auf rund 200.000 Euro. Das Tierheim am Märzenbachweg erhält keine weitere Hilfe von der Stadt.

Was wir alles tun:
· Rettung, Bergung und Pflege von 500 Tieren pro Jahr
· Vermittlung von 300 Tieren pro Jahr
· Interessentenberatung
· Notdienst rund um die Uhr
· Resozialisierung von misshandelten Tieren
· Tierurlaubs-Service
· Tierpatenschaften auf Zeit 

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In unserer Kurstadt liegt die öffentliche Aufgabe
des Tierschutzes allein in unseren Händen.


Sollten Sie Interesse an einem unserer Tiere oder unserem Hause haben, begrüßen wir Sie gerne zu unseren Öffnungszeiten und Sie können sich vor Ort einen Eindruck von unserer Arbeit verschaffen.

Wir sind Mitglied im
Deutschen Tierschutzbund und im Landestierschutzverband Baden-Württemberg. Wenn Sie mehr über überregionale Tierschutzthemen wissen möchten, besuchen sie einfach per Weiterleitung (bitte auf den Namen klicken) die Homepages der beiden Verbände.

Da die richtige Ernährung eine wichtige Rolle im glücklichen Leben eines Tieres spielt, füttern wir in unserem Tierheim Produkte der Firma
Royal Canin.