Herzlich willkommen im Tierheim Baden-Baden
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Notruftelefon
Wir haben ein Notruftelefon für Baden-Badener Bürger eingerichtet, welches 24 Stunden am Tag erreichbar ist.
Bitte nutzen Sie dieses Telefon ausschließlich in Notfall-Situationen (verletzte Tiere, Fundtiere, etc.).
Telefon-Nummer: 07221-992424
Alltägliche Fragen klären Sie bitte zu unseren Öffnungszeiten (Dienstag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr, Montag und Donnerstag bleibt das Tierheim geschlossen) unter unserer Telefon-Nummer: 07221-7687 |
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Wir begrüßen Sie gerne zu folgenden Öffnungszeiten in unserem Tierheim:
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 12 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr
Montag und Donnerstag ist unser Tierheim geschlossen!!! |
Presseerklärung zum "Schwarzwildkonzept Baden-Baden"
„Die Aufnahme eines Staatsziels Tierschutz trägt dem Gebot eines sittlich verantworteten Umgangs des Menschen mit dem Tier Rechnung. Die Leidens- und Empfindungsfähigkeit, insbesondere von höher entwickelten Tieren erfordert ein ethisches Mindestmaß für das menschliche Verhalten. Daraus folgt die Verpflichtung, Tiere in ihrer Mitgeschöpflichkeit zu achten und ihnen vermeidbare Leiden zu ersparen.“ (BT-Drucks.14/8860 S.1,3)
Wildschweine gehören zu unserer einheimischen Fauna. Sie sind soziale Tiere, die im Familienverband (Rotte) leben. Diese wird von einem erfahrenen, älteren weiblichen Tier (Bache) angeführt. Vergleichbar einer Elefantenherde. Ihre (Neotenie) Kindheitsphase beträgt beachtliche zwei Jahre, die jagdlich in Frischlings- und Überläuferperiode unterteilt wird. Sie sind hochentwickelte, außerordentlich intelligente und soziale Tiere im Sinne des Artikel 20 a GG.
Allen Verunglimpfung zum Trotz sind sie für das biologische Gefüge des Waldes von großem Nutzen, indem sie als „Gesundheitspolizei“ verendete Tiere beseitigen und mit ihrem Wühlen im Erdreich Schädlinge wie Insekten, Käferlarven und ganze Mäusenester ausheben. In der Öffentlichkeit werden Wildschweine leider nur als Schadensverursacher dargestellt, die schon jetzt schonungslos gejagt werden. Wie groß der Druck des Menschen durch Waldnutzung und Jagd im Lebensraum der Wildtiere geworden ist zeigt die Tatsache, dass den ursprünglich tagaktiven Wildschweinen, Rehen und Füchsen nur noch die Nacht zur Nahrungssuche geblieben ist.
Die Schonzeit für erwachsene Wildschweine vom 01. Februar bis 15. Juni deckt nicht einmal die Säugeperiode der Muttertiere ab. Schon jetzt dürfen Jungtiere (Frischlinge und Überläufer) ganzjährig bejagt werden.
Bei Aufhebung der Schonzeit für erwachsene Wildschweine dürfen nur Bachen geschossen werden, die keine Jungtiere haben. Muttertiere dürfen nach Paragraph 22 B Jagd G nicht erlegt werden.
Fakt ist, dass neunzig Prozent der Bachen in dieser Zeit Frischlinge führen.
Kein Jäger, den ich gesprochen habe, konnte zusichern, dass eine zweifelsfreie Unterscheidung möglich ist.
Somit wird der Abschuss von Muttertieren billigend in Kauf genommen, ebenso der qualvolle Hungertod der verwaisten Jungtiere.
Der Abschuss einer laktierenden Bache ist ein Straftatbestand.
Ich frage mich, ob das Forstamt als Befürworter der Schonzeitaufhebung einen Jäger zur Anzeige bringt, wenn festgestellt wird, dass ein Muttertier erschossen wurde.
„Gegen die Verrohung jagdlicher Sitten“
Nein – keine Formulierung des Tierschutzes, sondern der Aufruf des Präsidiums des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg e.V. vom 17.03.2011.
Das Anliegen ist, „dass Jäger bei ihrem Tun ethisches Handeln auf allen Ebenen wieder stärker beachten“.
„Waidgerechtigkeit als moralische Grundlage jeden jagdlichen Handelns“ wird ebenso eingefordert wie „Grundsätze über sauberes Ansprechen und einen sicheren Schuß“ trotz starkem Druck durch Wildschäden nicht zu ignorieren.
„Eine schleichende Erosion jagdlicher Ethik“ wird befürchtet.
Selten konnten Tierschützer einem Aufruf der Jägerschaft so zustimmen wie hier.
Eine erfreulich große Anzahl der Jäger macht Ernst mit der Hegereigenschaft.
Bedauerlich, dass ein Antrag zur Abstimmung über das Schwarzwildkonzept Baden-Baden bei der Mitgliederversammlung des Kreisvereins Rastatt/ Baden-Baden der Badischen Jäger vom Vorstand nicht durchgeführt wurde.
Es wäre an der Zeit beim Thema Schwarzwild umzudenken.
Ein Konzept, das eine gnadenlose Verfolgung des Schwarzwildes vorsieht, wird das Problem nicht lösen.
Viola Peter
1. Vorsitzende
Es tut sich was - aber leider nicht nur Gutes
Dank schneller und großzügiger Spenderinnen und Spender konnte die Jahrhundertaufgabe begonnen werden: Die Bauarbeiten zur Sanierung des Tierheims Baden-Baden sind angelaufen. Doch bei der Öffnung manch einer alten Wand, traten noch größere Probleme hervor als gedacht. Der Spendenbedarf ist daher weiterhin groß.
Die Sanierung des Tierheims Baden-Baden hat begonnen. Das ist die gute Nachricht. Das Spendenziel musste aufgrund einiger versteckter Baumängel erhöht werden – das ist die schlechte Nachricht. Genau hier, zwischen Hoffen und Bangen befindet sich unsere große Aufgabe. Während schnelle und großzügige Spender die Basis für eine Sanierung unseres in die Jahre gekommenen Tierheims legten, wurde das eine oder andere Sanierungsziel aufgrund dringender anderer Arbeiten bereits wieder gestrichen. Ja, es gibt einen neuen Katzenanbau und nein, die wichtigen Maßnahmen wie ein Sichtschutzzaun zwischen den Hundezwingern oder der zeitgemäße Umbau der Auslaufanlage für Hunde kann nicht realisiert werden – noch nicht. Die erste Jahreshälfte 2011 hat gezeigt, wie groß die Sympathie für die Arbeit des Tierschutzvereins Baden-Baden ist. Die zweite Jahreshälfte muss beweisen, dass dies auch in Cent und Euro übertragen werden kann. Dankbarkeit in Zeiten der Hilfsbedürftigkeit – so ist der Stand der Dinge. Helfen Sie uns daher weiter, Tieren zu helfen.
SPENDENKONTEN:
So kommt Ihre Hilfe an:
Volksbank Baden-Baden Rastatt, Konto: 280 232 602, BlZ: 662 900 00
Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, Konto: 10-033 173 BlZ: 662 500 30
Weltklasse bis in die Ecken
Private Spender und besonnene Verwaltungsvertreter entwickeln auch die weniger schönen Seiten Baden-Badens weiter.Das Tierheim als Beispiel
Vor einem halben Jahr habe ich ihn wieder bemüht, das inoffizielle Baden-Badener Maskottchen – den Schoßhund. Damals warnte ich davor, dass es keine gute Werbung für die Stadt sei, wenn dieses arme Geschöpf in einem feuchten Kerker namens Tierheim endete.
„Die Zeit“ hat einen Schoßhund neulich zum Markenzeichen Baden-Badens erhoben und davon berichtet, dass die Stadt „Weltklasse“ sei. Ich möchte dieses Prädikat zumindest an die besonnenen Bürger weitergeben, die mit Spenden und Stiftungen die Stadt weiter entwickeln und auch ein Herz für die hilfsbedürftigen Menschen und Tiere haben. Diese Spender werden von besonnenen Verwaltungsvertretern flankiert, die Weichen stellen, damit Hilfe auch ankommt und nachhaltig wirkt. Ausdrücklich möchte ich daher unserem Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner und seinem Team danken, dass sie sich für die Sanierung des Tierheims stark machen. Unser gemeinsamer Weg hat allerdings gerade erst begonnen. Jetzt kommt es auf den Zusammenhalt der Bürger dieser Stadt an, uns trotz täglicher Sorgen rund um die Sanierung weiter zu helfen, damit Baden- Baden in allen Ecken „Weltklasse“ wird. Unsere Mitglieder leisten beachtliche ehrenamtliche Hilfe und Unterstützer wie Bauleiter Andreas Eiermann sind ein wahrer Segen. Dennoch bitte ich Sie im Namen der hilfsbedürftigen Tiere, unsere Arbeit in diesem Jahr vor allem finanziell zu unterstützen.
Ihre Viola Peter
Vorsitzende Tierschutz Baden-Baden
Im Osten nichts Neues
Es sind die vielen kleinen Rückschläge, die an den Nerven der Tierheim-Sanierer zerren.
Doch nach und nach werden nicht nur weitere Schäden, sondern auch nachhaltige Lösungen sichtbar. Das Geduldspiel im Überblick Der Westen hui, der Osten pfui. Nur ein böser Schelm denkt beim Verlauf der Sanierung des Baden-Badener Tierheims an gewisse Staatssanierungen in den 90er Jahren. Im Märzenbachweg ist die Lage rein geografisch geteilt. Auf der Westseite des Tierheims, wo sich die Feuchtigkeit der Hanglage besonders bemerkbar macht, wird derzeit gründlich saniert. Auf der Ostseite bleiben dafür große Wünsche der Tierschützer bislang unerfüllt. „Wo wir etwas erreichen können, wollen wir nicht flicken, sondern anständig sichern“, erklärt Vereinsvorsitzende Viola Peter. Gemeinsam mit dem Vorstand und Bauleiter Dipl.-Ing. Andreas Eiermann hat sie die Maxime ausgegeben, die größten Probleme gründlich zu beseitigen. Dies wird etwa bei der energetischen Sanierung des Hundehauses sichtbar, oder im konsequenten Abriss des Katzenanbaus, der von Grund auf neu gebaut wird. Diese Konsequenz führt aber auch dazu, dass Wünsche aus der Zeit vor Baubeginn nicht mehr erfüllt werden können. Dazu gehört unter anderem der Sichtschutz zwischen den Hunde-Ausläufen und fast alles, was auf der Ostseite und im früheren Wohnhaus geplant war. Überraschungen gehören leider zum Baualltag. Doch Viola Peter und ihr Team sind sich sicher, dass sie besonnen und zukunftsorientiert handeln, wenn sie die größten Probleme jetzt richtig anpacken und dafür spätere Bauabschnitte neu planen. Dies gewährleistet auch, dass der laufende Betrieb weitergehen kann und akut bedrohten Tieren auch während der Bauzeit geholfen werden kann.
Paten gesucht
Diese limitierten Spendenpakete können Sie ab sofort zeichnen. Bitte wählen Sie aus:
Spendenzweck/Patenschaft und Wert
Alleinige Patenschaft für die neue Katzen-Intensivstation 10.000 Euro
Alleinige Patenschaft für den Sichtschutzzaun im Hundeauslauf 5.000 Euro
Alleinige Patenschaft für die neue Kleintier-Kartause 5.000 Euro
Alleinige Patenschaft für einen neuen Hundezwinger 2.000 Euro
„Doggy-Back“: Sichern Sie einem Pflegehund für ein Jahr Futter,
Medizin und Spielzeug 750 Euro
„Cat-Suite“: Sichern Sie einer Pflegekatze für ein Jahr das Futter,
Medizin und Spielzeug 500 Euro
„Pet-Vet“: Tierärzliche Erstversorgung für Notfälle 50 Euro
Bitte teilen Sie uns Ihr „Wunschprodukt“ mit. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spenden-bescheinigung, um Ihre Spende steuerlich absetzen zu können
Grußwort von Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner für die Spenden-Broschüre 2011 des Baden-Badener Tierschutzvereins
Eine angemessene Obhut ermöglichen
Tierschutz ist und bleibt eine wichtige Aufgabe. Schließlich haben auch Tiere ihre Daseinsberechtigung und gehören ganz einfach zu unserem Leben dazu. Und so ist es unerlässlich, dafür Sorge zu tragen, dass sie eine angemessene Obhut haben, umsorgt und beschützt werden. Dem Verein Tierschutz Baden-Baden mit Viola Peter an der Spitze ist es ein besonderes Anliegen, sich für die Interessen der Tiere vehement einzusetzen. Dazu gehört Engagement und Durchsetzungsvermögen genauso wie Fingerspitzengefühl und Kreativität, vor allen Dingen aber auch viel Idealismus. Ich weiß, dass das gesamte Team im Märzenbachweg tagtäglich mit besonderer Hingabe für den Tierschutz im Einsatz ist und einen verantwortungsvollen Job ausübt. Dafür danke ich allen sehr herzlich! Auch wenn es für die Sanierung des Tierheim-Gebäudes nun Zuschüsse von Land und Stadt von je 100.000 Euro gibt, heißt das nicht, dass dem Verein die Gelder ausreichen, um Investitionen und den laufenden Betrieb zu schultern. Insofern bitte ich Sie sehr herzlich, den Verein Tierschutz Baden-Baden weiterhin zu unterstützen und durch Ihre Spende dringende Anschaffungen und Neuerungen sowie den Betrieb zu ermöglichen. Für die kommenden Projekte drücke ich dem Verein ganz kräftig die Daumen und freue mich auf noch viele positive Schlagzeilen.
Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Gerstner
Oberbürgermeister
Gelebte öffentlich-private Partnerschaft
Die ehemalige Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus über ein ereignisreiches Jahr zu Gunsten des Tierschutzes in Stadt und Land
Obwohl ich selbst nie Besitzerin eines Tieres war, ist mir der Tierschutzverein Baden-Baden immer wieder begegnet. Mein Vater war in den 60er Jahren zuständig für die Finanzen, später war ich als Stadträtin damit befasst, und als Landtagsabgeordnete habe ich die Aufnahme des Tierschutzes in die Landesverfassung unterstützt. So ist es mir eine besondere Freude, jetzt für die Verbesserung der baulichen Situation mit beigetragen zu haben. Im Landeshaushalt wurden für 2010/11 erstmalig je 500.000 Euro zur Sanierung von Tierheimen eingestellt. Zu Jahresbeginn 2010, aus dem Finanzausschuss heraus, habe ich dies Frau Peter und Herrn Oberbürgermeister Gerstner gemeldet und kurz darauf den Minister für Ländlichen Raum um die Richtlinien gebeten. Mit diesem zeitlichen Vorsprung konnte also in Baden-Baden alles vorbereitet werden. Zudem besuchte im Sommer der zuständige Minister Köberle das Tierheim. Als vorläufig guten Schluss erhielt der Tierschutzverein als einziger in ganz Nordbaden 100.000 Euro zugesprochen, die jeweils von der Stadt und vom Verein um dieselbe Summe ergänzt werden müssen. Ich freue mich sehr für den Tierschutzverein und bitte Sie, mitzuhelfen, dass unsere gemeinsame Initiative von Erfolg gekrönt ist. Der Tierschutz hat es verdient und würde beweisen, was öffentlich-private Partnerschaften heutzutage bewirken können.
Ihre Ursula Lazarus
ehemalige Landtagsabgeordnete
Wissenswertes
Das große Missverständnis
Das Tierheim ist nicht städtisch!
Der Tierschutzverein rettet und übernimmt alle notleidenden Tiere, die im Stadtkreis gefunden werden. Dafür erhält der Verein rund 12.000 Euro pro Jahr von der Stadt Baden-Baden. Die Gesamtkosten des Vereins für das Tierheim und die Vereinsarbeit belaufen sich aber auf rund 200.000 Euro. Das Tierheim am Märzenbachweg erhält keine weitere Hilfe von der Stadt.
Was wir alles tun:
· Rettung, Bergung und Pflege von 500 Tieren pro Jahr
· Vermittlung von 300 Tieren pro Jahr
· Interessentenberatung
· Notdienst rund um die Uhr
· Resozialisierung von misshandelten Tieren
· Tierurlaubs-Service
· Tierpatenschaften auf Zeit
In unserer Kurstadt liegt die öffentliche Aufgabe
des Tierschutzes allein in unseren Händen.
Sollten Sie Interesse an einem unserer Tiere oder unserem Hause haben, begrüßen wir Sie gerne zu unseren Öffnungszeiten und Sie können sich vor Ort einen Eindruck von unserer Arbeit verschaffen.
Wir sind Mitglied im Deutschen Tierschutzbund und im Landestierschutzverband Baden-Württemberg. Wenn Sie mehr über überregionale Tierschutzthemen wissen möchten, besuchen sie einfach per Weiterleitung (bitte auf den Namen klicken) die Homepages der beiden Verbände.
Da die richtige Ernährung eine wichtige Rolle im glücklichen Leben eines Tieres spielt, füttern wir in unserem Tierheim Produkte der Firma Royal Canin.